In der kunsttherapeutischen Arbeit von Frau Lobisch entstehen Bilder von nicht sprechenden autistischen Menschen.

Mit der von ihr entwickelten Technik des Gestützten Malens gelingt es den Menschen mit Autismus, welche ohne Verbalsprache auskommen müssen und in ihrer Handlungskompetenz in allen Bereichen stark eingeschränkt sind, auch ohne verbale Ausdrucksmöglichkeit über ihre Bilder und kommentierenden Texte (FC) Botschaften zu übermitteln und zu kommunizieren. Die Betrachter können die Sprache dieser Bilder zusammen mit den Farben und Klängen, die sich mit den Texten verweben, als ein Gesamtkunstwerk erleben. Kunst ist besonders geeignet, um für Toleranz gegenüber dem Unbekannten zu werben.

 

Dass dies nachhaltig gelingt, haben die Erfolge der Ausstellungen MALEN IST HOFFNUNG von Frau Lobisch im Münchener Gasteig, im Rathaus Gauting, im Akademikerhaus in Zürich, im Krankenhaus Agatharied, im Seniorenstift in Kempten und vielen weiteren Orten gezeigt.

Eine Fülle von bewegten und bewegenden Einträgen in den jeweiligen Gästebüchern sprechen dazu eine deutliche Sprache.

 

Herr Clemens Arnold war mit vielen Bildern an der Ausstellung im Gasteig München 2013 beteiligt. Die viel beachtetete Ausstellungsarbeit wurde bereits in zwei halbstündigen Fernsehfilmen dokumentiert und auf etlichen Kanälen wie zdf, arte, sport-tv und münchen tv deutschlandweit ausgestrahlt, zuletzt im April 2014.

 

Der jüngste Film „Kunst hat viele Gesichter“ ist außerdem auf der website von Frau Lobisch eingestellt, auf der man umfassende Informationen über ihr Schaffen erhalten kann. Auf der dort eingestellten Galerie können Sie selbst einen virtuellen Ausstellungsbesuch erleben.

 

Besuchen Sie einfach www.gestuetztes-malen.de So haben die Ausstellungen MALEN IST HOFFNUNG und die Filme darüber das Thema des Autismus in die öffentliche Aufmerksamkeit gebracht. Das Anliegen von Frau Lobisch dabei ist, der oft noch defizitorientierten Behindertenbetrachtung ein Menschenbild gegenüberzustellen, welches von Respekt auf gleicher Augenhöhe geprägt ist und die individuelle Kompetenz des einzelnen Menschen mit Autismus in den Focus der Aufmerksamkeit stellt.